Konzeption

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

Vorwort des Trägers

Trägerleitbild

Teamselbstverständnis

Qualitätspolitik

Profil

Pädagogische Prinzipien

Dienstleistungsangebot

Ziele für Kinder und Eltern

Pädagogisches Leistungsangebot Kinder und Eltern

Quer durch den Tag

Vernetzung mit anderen Institutionen

Impressum

 

 

 

 

Vorwort des Trägers

Liebe Eltern,

 

mit dieser Konzeption stellen wir den Kath. Kneipp-Kindergarten St. Erhard vor. Der Kindergarten in der Trägerschaft der Kirchenverwaltung

St. Johannes Walting, ist ein bedeutsamer Teil des kirchlichen Lebens in der Gemeinde Walting.

 

Als Pfarrer danke ich allen, die den Kindergarten hauptamtlich und ehrenamtlich mittragen. Nur in Zusammenarbeit des pädagogischen Personals, vernetzt mit den Eltern und dem Elternbeirat, durch die Unterstützung der Kirchenverwaltung und die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Walting, kann ein Kindergarten ein guter Lebensort für Kinder sein.

 

Die Einrichtung unterstützt Eltern in ihrer anspruchsvollen Erziehungsaufgabe. In einer Gesellschaft in der unterschiedliche Werte und Ansätze miteinander konkurrieren, gibt die Kirche den Familien Orientierung und leistet mit unserem Kindergarten tatkräftige und praktische Unterstützung sowie Entlastung. Die heutigen Inhalte und Formen von Bildung und Erziehung werden die künftige Gesellschaft mitprägen. Die katholische Kirche ist sich dieser weitreichenden Verantwortung bewusst und gestaltet verantwortlich mit.

 

Ich wünsche allen viel Freude beim Lesen des Konzepts. Den Kindern wünsche ich, dass sie sich bei uns im Kindergarten wohl fühlen. Den Eltern wünsche ich, dass sie durch diese Lektüre erkennen, ihr Kind am richtigen Platz zu wissen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr Pfarrer Michael Krüger

 

 

 

Trägerleitbild

 

 

Der Träger des Kindergartens St. Erhard ist die katholische Kirchenstiftung St. Johannes, Walting, vertreten durch den Pfarrer.

Der Träger ist zuständig für…….

 

-      ……Anstellung, Begleitung und Fortbildung des Personals, damit es den Kindern bestmögliche Erziehungsarbeit bietet.

-      …..die Erziehung der Kinder nach Vorgabe des Evangeliums. Dabei wird auf die Ganzheitlichkeit Wert gelegt: Das Kind soll sich körperlich und seelisch in der Gemeinschaft des Kindergartens wohlfühlen.

-      …..die Verknüpfung von Kindergarten und Leben der Pfarrgemeinde. Denn die Kinder sind wichtiger Bestandteil der Pfarrei. Schließlich sind die Kinder nicht nur zu Erziehende, sondern auch Vorbild für die Großen. So sagt Jesus: „Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran! Denn Menschen wie ihnen gehört das Himmelreich.“ (Mt 19,14)

-      …..die Finanzierung des Kindergartens, sodass gerade an den Kindern nicht gespart wird, aber auch dafür, dass verantwortungsvoll mit öffentlichen Geldern umgegangen wird.







Teamselbstverständnis

 

Wir sind ein hoch motiviertes und kompetentes Team und zeichnen uns durch Spontanität, Flexibilität und Kreativität aus. Jede von uns stellt sich in den Dienst der Einrichtung und bringt ihre individuellen Stärken und Neigungen in das Gesamtkonzept mit ein.

Jede Mitarbeiterin übernimmt –über die gemeinsame pädagogische Arbeit hinaus- bestimmte Verantwortungsbereiche innerhalb der Einrichtung.

Fachliches Interesse und die Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung zeichnen unser Team aus.

Mit unseren Kindern und Eltern gehen wir partnerschaftlich, freundlich und respektvoll um und versuchen Bedürfnisse ernst zu nehmen und entsprechend zu reagieren.

Zusammen schaffen wir eine warme und herzliche Atmosphäre im Haus, die auch nach außen dringt.

Pädagogisches Handeln setzt an unserem Bild vom Kind an. Dieses Bild ist geprägt durch unsere eigene Lebensgeschichte, durch unser Aufwachsen und unsere fachliche Ausbildung. Wir sind uns dessen bewusst und reflektieren uns und unser Verhalten.

Kinder zeigen sich uns mutig und ängstlich; aktiv und verträumt, zurückgezogen und lebendig; sozial und egoistisch; …. und jedes Kind einmal so und einmal anders.

Das Wohl des Kindes steht für uns im Vordergrund, jedes Kind hat ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Alle Mitarbeiterinnen der Einrichtung wollen aktiv den Schutz der uns anvertrauten Kinder gewährleisten. Dies geschieht im täglichen Miteinander durch respektvolle Umgangsformen, durch Aufmerksamkeit im Wahrnehmen jedes einzelnen Kindes und durch die Beobachtung sozialer Gruppenprozesse. Die Strukturen und Vorgehensweisen des Kindergartens sind transparent.

Kommt es zu Verdachtsfällen im Haus, ist die standardisierte Vorgehensweise allen Mitarbeiterinnen unserer Einrichtung bekannt.

Jedes Kind ist einzigartig und erfährt, erlebt und verarbeitet seine Lebenssituation anders. Jedes Kind hat ein Recht darauf, so akzeptiert, respektiert und geachtet zu werden, wie es ist, gegebenenfalls auch mit Behinderung.

Wir möchten die Kinder mit ihren persönlichen Gefühlen, Wünschen und Erfahrungen akzeptieren und sie mit ihren Stärken und Schwächen annehmen. Nur so können sie sich wohlfühlen und weiter entwickeln.

Kinder sind Kinder und keine unfertigen Erwachsenen. Sie sind noch spontaner, lebendiger, freier, neugieriger und handlungsorientierter als die meisten Erwachsenen. Sie haben ein Recht darauf, dass ihnen ihre Kindheit als Entwicklungszeitraum zugestanden wird.

Kinder lernen in Erfahrungszusammenhängen und mit allen Sinnen. Ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln und lernen sie vor allem durch Erleben und Handeln.

Sie dürfen ausprobieren und experimentieren und können üben. Die Kinder sollen neugierig sein, fragen und staunen können und sich diese Fähigkeiten als eigenen Antrieb für die Aneignung neuer Fertigkeiten und neuen Wissens bewahren können.

Wir verstehen das Kind als Akteur seiner Entwicklung und deshalb gestehen wir jedem Kind auch sein eigenes Entwicklungstempo zu. Wir unterstützen es in seinen Stärken. Mit der Beobachtung der Kinder in ihrem Spiel erkennen wir jedoch auch, wann anregende und fördernde Begleitung notwendig ist.

Wir zeigen den Kindern unser Vertrauen. Wir geben ihnen viele Freiräume selbstbestimmt zu handeln und lassen sie auch unbeobachtet spielen. Wir trauen ihnen zu, Konflikte selbstständig zu lösen und sich Hilfe zu holen, wenn sie diese benötigen. Wenn Kinder mit Situationen überfordert sind, greifen wir unterstützend ein.

Nur wenn wir Kindern Vertrauen entgegenbringen, können sie Selbstvertrauen entwickeln.




Qualitätspolitik

 

 

Die Aufgaben an uns als Team unterliegen einem fortlaufenden Wandel. Dies gibt uns den Impuls, als „lernende Einrichtung“ unser Angebots- und Leistungsprofil stets zu überprüfen. Wir sichern unsere Qualität durch:

 

·         Fortbildungen

·         Wöchentliche Teamsitzungen

·         Planungstage

·         Elterngespräche

·         Bedarfs- und Zufriedenheitsumfrage

·         Leiterinnenkonferenz

·         Hospitationen

·         Dokumentationen

·         Reflexion

·         Beobachtungsbögen (Seldak, Perik und Sismik)

 

Die Grundlage der pädagogischen Arbeit in unserer Einrichtung ist die Orientierung am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan.






Profil

 

Unser Kindergarten ist eine katholische Einrichtung;

wir nehmen jedes Kind als eigenständige Persönlichkeit an und unterstützen und fördern es in seinem Grundvertrauen zu sich selbst, zu anderen und zu Gott.

Engagement und Mitwirken bei kirchlichen Festen und Feiern ist für uns eine Selbstverständlichkeit, da wir einen hohen Stellenwert in unserer Pfarrgemeinde genießen dürfen.

Ebenfalls zeichnet sich unser Kindergarten seit Oktober 2006 als zertifizierter Kneipp-Kindergarten aus.

Im Sinne der Inklusion finden bei uns auch Kinder mit erhöhtem Förderbedarf bzw. Kinder mit (drohender) Behinderung einen Platz zur gleichberechtigten Teilhabe.





Pädagogische Prinzipien

 

 

Förderung der Selbstständigkeit

 

 

„SELBSTSTÄNDIGKEIT WÄCHST, WO KINDER SELBST ETWAS IN DIE HAND NEHMEN.“

 

 

Wir unterstützen Kinder in ihrer natürlichen Neugierde und ihrem Bestreben sich ihre Welt anzueignen; damit fördern wir ihre Selbstständigkeit und ihre realistische Wahrnehmung. Kinder werden durch schrittweise wachsenden Freiraum in eigener Initiative und Selbstständigkeit bestärkt, damit sie ein stabiles Vertrauen in ihr eigenes Tun aufbauen können.

 

 

„Wenn du einem Menschen einen Fisch gibst, hat er den ganzen Tag zu essen. Lehrst du ihn fischen, hat er ein Leben lang zu essen.“






Förderung der sozialen Kompetenz

 

Wir fördern die soziale Kompetenz der Kinder, damit jedes Kind, unabhängig von seiner Begabung und seiner Herkunft, seinen Platz in der Gemeinschaft findet. Im Zusammensein mit anderen Kindern und Erwachsenen lernt es sich für seine eigenen Interessen einzusetzen, Kompromisse einzugehen, Konflikte im Dialog gewaltfrei auszuhandeln sowie Andersartiges respektvoll zu tolerieren.

 

 

„FRIEDVOLLES MITEINANDER WÄCHST DA, WO KINDER IHREN PLATZ IN DER GEMEINSCHAFT GESTALTEN KÖNNEN.“

 

 

Unterstützung des Selbstbewusstseins/Selbstwertgefühls

 

„SELBSTVERTRAUEN WÄCHST, WO KINDER SICH WAHRGENOMMEN UND BEJAHT WISSEN.“

 

 

Wir unterstützen jedes Kind darin, dass es sich als einmalig und unverwechselbar erleben kann. Kinder, die sich bedingungslos angenommen wissen, entwickeln Vertrauen in ihre Fähigkeiten und Vertrauen in ihre gesamte Umwelt.







Grundvertrauen zu Gott aufbauen

 

Wir fördern das Grundvertrauen der Kinder in ihre Welt und in andere Menschen – und dadurch letztlich zu Gott. Kinder, in denen Vertrauen wächst, werden fähig mitten in ihrem Leben Gott zu spüren. Solche Kinder trauen sich auch die Frage des Lebens zu stellen und nach Antworten zu suchen. Auf dieser Grundlage bauen wir kindgemäße Formen christlicher Erziehung auf: beten und feiern, Leben mit dem Kirchenjahr und in der Pfarrgemeinde.

 

 

„GLAUBE WÄCHST MIT DEM GRUNDVERTRAUEN.“

 

 

Ermöglichung von Mitsprache und Mitentscheidung

 

 

„PERSÖNLICHE VERANTWORTUNG WÄCHST DA, WO KINDER SICH FRÜH FÜR IHRE ZIELE EINSETZEN DÜRFEN.“

 

 

Ein grundlegendes Recht ist das Recht auf Partizipation. „Partizipation“ bedeutet Beteiligung im Sinne von Mitwirkung, Mitgestaltung und Mitbestimmung.

Wir ermöglichen Mitsprache und Mitentscheidung, damit Kinder demokratische Verfahrensweisen einüben, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Entscheidungen mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Kinder lernen ihre eigene Meinung zu bilden, sie zu vertreten und die der anderen Menschen zu tolerieren.






Lernen in Sinnzusammenhängen

 

Wir ermöglichen Kindern das Lernen in Sinnzusammenhängen, damit sie erleben und erfahren, dass alles Leben in eine umfassende Ordnung eingebunden ist, dass die verschiedensten Elemente unserer Welt miteinander verwoben sind und sich wechselseitig beeinflussen. Lebenszusammenhänge werden für Kinder begreifbar und nachvollziehbar; dies motiviert eigenes Interesse und Freude am Lernen.

 

„LERNEN WIRD LUSTVOLL, WENN SINNZUSAMMENHÄNGE FÜR KINDER ERFAHRBAR WERDEN.“

 

Teilhabe für alle – Integration und Inklusion

 

„WAS IM VORHINEIN NICHT AUSGEGRENZT WIRD, MUSS HINTERHER AUCH NICHT EINGEGLIEDERT WERDEN.“

 

Das soziale Miteinander und die Auseinandersetzung der Kinder mit dem „Anders Sein“ ist bei uns selbstverständlich. Ganzheitliche Entwicklungsbegleitung geschieht in Zusammenarbeit mit ausgebildetem Fachpersonal.

Inklusion geht von der Berechtigung aller Unterschiede im Menschsein aus. Jeder Mensch ist Teil des gesellschaftlichen Systems, in dem er lebt und hat das Recht, an allem teilzuhaben – ungeachtet seiner Besonderheiten und seines Unterstützungsbedarfs.

Unser Kindergarten ist geprägt durch das christliche Menschenbild und sieht jedes Kind als einmalig, wertvoll und besonders an. Wir stellen immer wieder fest, dass Kinder von Grund auf keine Berührungsängste haben und mit Besonderheiten völlig selbstverständlich umgehen.

Dazu gehören ein offener und respektvoller Umgang miteinander ebenso wie individuelle Angebote. Wir nehmen Beeinträchtigungen wahr und versuchen, jedem Kind die individuell erforderliche Unterstützung zu geben, damit es sich körperlich, seelisch und sozial voll entfalten und gleichberechtigte Teilhabe im Alltag erleben kann.







Wertorientierung und Religiosität

 

Kinder hinterfragen unvoreingenommen die Welt und stehen ihr staunend gegenüber. Sie stellen die Grundfragen nach dem Anfang und Ende, nach dem Sinn und Wert ihrer selbst und nach Leben und Tod.

Kinder sind darauf angewiesen, vertrauensbildende Grunderfahrungen zu machen, die sie ein Leben lang tragen.

Eigene religiöse Erfahrungen und das Miterleben von Gemeinschaft, Festen, Ritualen sowie die Begegnung mit Zeichen und Symbolen können helfen, Eigenes und Fremdes zu erschließen.

 

  • gemeinsam beten und singen
  • aus der Bibel erzählen
  • Gottesdienste im Jahreskreis gestalten
  • religiöse Feste kindgerecht gestalten
  • mit den VSK beim Riesentag eine eigene Bibel erstellen

 

„WENN EIN KIND GEBORGENHEIT ERFÄHRT, SO LERNT ES IM GLAUBEN ZU LEBEN.“






Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte

 

Kinder lernen kompetent und verantwortungsvoll mit eigenen Gefühlen und den Gefühlen anderer Menschen umzugehen. Sie entwickeln sich, ausgehend von einem Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens in andere, zu selbstbewussten Menschen. Sie sind kontakt- und kooperationsfähig und können konstruktiv mit Konflikten umgehen.

 

 

·         soziale Umgangs- und Höflichkeitsformen

·         Grenzen und Regeln kennenlernen und berücksichtigen

·         Verständnis und Rücksichtnahme auf andere

·         Hilfestellung bei Konflikten

·         Eingehen auf die Bedürfnisse / Fragen der Kinder

 

 

„WENN EIN KIND MIT FAIRNESS LEBT, SO LERNT ES GERECHT ZU SEIN.“









Sprache

 

Kinder erwerben Freude am Sprechen und am Dialog. Sie lernen aktiv zuzuhören, ihre Gedanken und Gefühle sprachlich zu äußern und differenziert mitzuteilen. Sie entwickeln Interesse an Sprache und Sprachen, Motivation und Fähigkeit, sich sprachlich mitzuteilen und mit anderen auszutauschen.

 

 

  • Bilderbücher, Verse, Fingerspiele…
  • Kreis- und Singspiele
  • Wuppi / Würzburger Trainingsmodell (hören, lauschen, lernen)
  • Märchen – Erzählungen
  • Englisch
  • freies Sprechen und Erzählen
  • Rollenspiele
  • 14-tägig Mobile Sprachförderung

 

 

„WENN EIN KIND MIT ZUSPRUCH LEBT, LERNT ES SICH SELBST ANZUNEHMEN.“







Bewegung, Rhythmik, Tanz und Sport

 

Die Kinder haben Freude daran, sich zu bewegen und erlangen zunehmend Sicherheit in ihrer Körperbeherrschung. Ihre Wahrnehmungsfähigkeiten sowie ihr Gleichgewichtssinn werden durch körperliche Aktivitäten gestärkt.

 

 

  • Turnen
  • Rhythmik
  • Erlebnistag
  • Garten
  • Tanzen
  • Turnraum während der Freispielzeit

 

 

„WENN EINEM KIND AUSREICHEND MÖGLICHKEITEN ZUR BEWEGUNG ANGEBOTEN WIRD, ERFÄHRT ES INNERE AUSGEGLICHENHEIT.“








Musik

 

Die Kinder erfahren Musik als Quelle von Freude und Entspannung sowie als Anregung zur Kreativität in einer Reihe von Tätigkeiten, wie beispielsweise Singen, Musizieren und Musikhören, aber auch Erzählen, Bewegen, Tanzen und Malen. Mit Neugier und Experimentierfreude setzen sie sich mit den unterschiedlichen musikalischen Facetten wie Tönen, Tempo oder Rhythmus auseinander. Sie erleben Musik als festen Teil ihrer Erlebniswelt und als Möglichkeit, ihre Gefühle auszudrücken.

 

 

  • Musik und Tanz
  • Lieder und Rhythmusübungen
  • Einsatz von Instrumenten
  • gemeinsames Singen und Musizieren
  • Rituale
  • Religiöse Lieder
  • Kassette / CD anhören

 

 

„WENN EIN KIND MUSIK ERLEBEN KANN, LERNT ES STIMMUNGEN AUSZUDRÜCKEN.“








Ästhetik, Kunst und Kultur

 

Im Dialog mit ihrer Umwelt lernen die Kinder diese mit allen Sinnen bewusst wahrzunehmen, sie bildnerisch zu gestalten und spielend in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Sie entdecken und erfahren dabei eine Vielfalt an Möglichkeiten und Darstellungsformen als Mittel und Weg, ihre Eindrücke zu ordnen, ihre Wahrnehmung zu strukturieren und Gefühle und Gedanken auszudrücken. Neugier, Lust und Freude am eigenen schöpferischen Tun sind Motor der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung.

 

 

  • Kreativwerkstatt
  • Kreativitätsecke
  • Raumgestaltung
  • Ausflüge
  • Theater
  • Museum

 

 

„WENN EIN KIND MIT ANERKENNUNG UND FREUNDSCHAFT LEBT, SO LERNT ES LIEBE ZU FINDEN IN DER WELT.“








Umwelt

 

Die Kinder lernen die Umwelt mit allen Sinnen zu erfahren und sie als unersetzlich und verletzbar wahrzunehmen. Sie entwickeln ein Verantwortungsgefühl und sind bemüht, die Umwelt zu schützen und sie auch noch für nachfolgende Generationen zu erhalten. Umweltbildung und –erziehung gehören selbstverständlich dazu.

 

 

  • Müllvermeidung – Trennung und Verwertung
  • Erlebnistag
  • Waldtage / -woche
  • Veränderung in der Natur (Jahreszeiten)
  • Tiere und Pflanzen beobachten
  • Kräuterschnecke
  • Heilkräuter

 

 

„WENN EIN KIND DEN BEWUSSTEN UMGANG MIT DER NATUR ERFÄHRT, SO LERNT ES MIT IHR VERANTWORTUNGSBEWUSST UMZUGEHEN UND SIE ZU SCHÄTZEN.“







Naturwissenschaften und Technik

 

Die Kinder haben Freude am Beobachten von Phänomenen der belebten und unbelebten Natur, am Erforschen und Experimentieren. Sie lernen Gesetzmäßigkeiten und Eigenschaften naturwissenschaftlicher Erscheinungen kennen und setzen sich mit Zusammenhängen in diesen Bereichen auseinander. Sie entwickeln ein Grundverständnis dafür, dass sie noch nicht alles, das sie gerne wissen möchten, verstehen können, sondern dass man sich mit manchen Dingen lange auseinandersetzen muss, bevor man es begreift.

 

 

  • Experimente
  • Projekte
  • Waldtage / -wochen
  • Mikroskop
  • Naturkreislauf (Jahreszeiten)
  • Magnetspiel
  • Zahlenland

 

 

„WENN EIN KIND IN SEINEN FÄHIGKEITEN GESTÄRKT WIRD, SO LERNT ES SELBSTVERTRAUEN AUFZUBAUEN.“





Mathematik

 

Unsere Kinder lernen den Umgang mit Formen, Mengen, Zahlen sowie mit Raum und Zeit. Darauf aufbauend erwerben sie mathematisches Wissen und Können und die Fähigkeit, mathematische Probleme und Lösungen sprachlich zu formulieren.

 

 

·         Zählen der anwesenden Kinder

·         Formen und Mengen erfassen durch Spiele

·         Tageskalender

·         Zahlenland

·         Abzählreime

·         Experimente

·         Entenland

 

 

„WENN EIN KIND TOLERANZ ERLEBT, SO LERNT ES GEDULD ZU ÜBEN.“







Informations- und Kommunikationstechnik, Medien

 

In der heutigen Informationsgesellschaft ist es unabdingbar, dass Kinder über Medienkompetenz verfügen, denn sie kommen mit ihnen oft in Berührung und zeigen dabei ein hohes Interesse daran. Im Laufe des Heranwachsens lernen sie diese zu begreifen und zu handhaben, sie als Wissensquellen zu nutzen und sich kritisch damit auseinander zu setzen.

 

 

·         Kopierer kennenlernen

·         CD-Player bedienen

·         Fernseher

·         Computer

·         Umgang mit dem Telefon

 

 

„WENN EIN KIND MIT ERMUTIGUNG LEBT, SO LERNT ES SICH SELBST ZU VERTRAUEN.“










Gesundheit

 

Die Kinder lernen, selbstbestimmt Verantwortung für ihr eigenes Wohlergehen, ihren Körper und ihre Gesundheit zu übernehmen. Sie erwerben entsprechendes Wissen für ein gesundheitsbewusstes Leben und lernen gesundheitsförderndes Verhalten.

 

 

  • gesundes Frühstück
  • Milchtag
  • Kneippen – Kneippanwendungen
  • Kenntnisse über Körperpflege und Hygiene
  • Zahnarztbesuch
  • Kräuterschnecke
  • magischer Obst- und Gemüseteller
  • Getränkestation

 

 

„WENN EIN KIND LERNT GESUNDHEITSBEWUSST ZU LEBEN, STEIGERT ES SEIN EIGENES WOHLBEFINDEN.“







Kneippen

 

Die ganzheitliche Gesundheitslehre von Sebastian Kneipp ist zur vorbeugenden Gesundheitserziehung sehr gut geeignet. Unsere Kindergartenkinder können spielerisch und alltäglich lernen, Eigenverantwortung für die Gesundheit zu übernehmen. Nach der Kneipp’schen Lehre ruhen unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden auf fünf Säulen:

 

 

O Wassertherapie

O Bewegung

O Ernährung

O Pflanzenheilkunde

O Lebensordnung








Kneipp-Säule: Wasser

 

Wasseranwendungen stärken die Abwehrkräfte, wirken ausgleichend und belebend auf Herz/Kreislauf- und Nervensystem. Wasseranwendungen fördern das Wohlbefinden und können Beschwerden lindern helfen.

 

 

·         Taulaufen

·         Knieguss

·         Wassertreten

·         Armbad

·         Wechselfußbad

·         Peeling-Handschuh

·         Schneetreten

 

 

Kneipp-Säule: Bewegung

 

Bewegung schafft Ausgleich, baut Stress ab und führt zu geistiger Entspannung. Bewegung ist gut für die körperliche Entwicklung und bietet die Möglichkeit der aktiven Auseinandersetzung mit der Umwelt und dem Körper.

 

 

·         Erlebnistag immer montags

·         Spielen im Garten

·         Waldtage einmal im Monat

·         Waldwochen zweimal im Jahr

·         Ausflüge

·         Radfahren

·         Turnen einmal wöchentlich

·         tägliche Bewegung im Freien vor dem Abholen

 

 

 

 

Kneipp-Säule: Ernährung

 

Gesunde Ernährung trägt dazu bei, dass viele Krankheiten vermieden werden. Der Körper wird reichlich mit Vitaminen, Ballaststoffen und Mineralien versorgt. Die Kinder lernen Vollwertkost kennen. Ernährung fördert das körperliche Wohlbefinden. „Das Auge isst mit“: frische Produkte – nett zubereitet.

 

 

·         gemeinsame gesunde Brotzeit

·         gemeinsames gesundes Frühstück (einmal monatlich)

·         kochen und backen

·         jährlicher Zahnarztbesuch

·         Obst- und Gemüseteller (Schulobstlieferung)

·         Kleine Lok, die alles weiß

·         AID Ernährungspyramide – Projekt für VSK

·         Täglich gesunde Getränke (Tee, Apfelschorle, Wasser, Orangenschorle)

·         Milchtag (frische abgekochte Milch vom Bauernhof)

·         Geburtstagskochen (monatlich nach Wunsch der Geburtstagskinder)

·         Montag bis Donnerstag: ausgewogenes, vitaminreiches Mittagessen

      Geliefert vom Jugendhaus Pfünz (Preis pro Essen: 2,50€)

 

 

 

 

Kneipp-Säule: Kräuter

 

Das Interesse für Kräuter und Heilpflanzen soll geweckt werden und die Nutzung zum Kochen und Heilen soll kennengelernt werden. Die Kräfte der Kräuter bringen Körper und Seele ins Gleichgewicht.

 

  • sammeln von Kräutern und Pflanzen
  • kennenlernen der gesammelten Kräuter und Pflanzen
  • Kräuterschnecke im Garten
  • Zubereitung der Kräuter
  • Kräuterbüchlein für VSK

 

 

„WER SCHON IN JUNGEN JAHREN LERNT, SICH IN DER NATUR UND MIT DER NATUR ZURECHTZUFINDEN, DER WIRD SICH AUCH IM WEITEREN LEBEN ZURECHTFINDEN. GEBEN WIR DEN KINDERN EIN ZIEL, EINEN NATÜRLICHEN WEGWEISER, UND SIE WERDEN DANKBAR SEIN.“









Kneipp-Säule: Ordnung

 

Ordnung soll Ausgleich schaffen, für Ruhe und Muße Raum geben, das Kind soll Entspannung und soziale Geborgenheit finden. Ordnung fördert die seelische Stabilität und stärkt das Selbstbewusstsein.

 

·         Wohlfühlatmosphäre schaffen

·         Zeit haben für das einzelne Kind

·       Angebote: Raumgestaltung, Musik, Märchen erzählen, Basteln, Malen, Geschichten hören, Farben, Jahreszeitenrhythmus,

      Feste, Gottesdienste, Rituale



 

 

 

Dienstleistungsangebot

 

Einrichtung

Der Kindergarten St. Erhard befindet sich in Rieshofen, einem kleinen Dorf der Gemeinde Walting, in Oberbayern.

Ingolstadt sowie Eichstätt sind die nächstgrößeren Städte. Direkt beim Kindergarten findet man eine Bushaltestelle und eine katholische Kirche. Außerdem gibt es einen Spielplatz und einige Bauernhöfe in Rieshofen und wunderbare Radwege. In der Nähe des Kindergartens befinden sich herrliche Wander- und Spazierwege, eingegrenzt ist das Dorf auch von großem Waldbestand. Ca. 2-3 km entfernt befindet sich eine neu eingerichtete Kneippanlage. Sieben Dörfer (Isenbrunn, Pfalzpaint, Gungolding, Walting, Rapperszell, Inching und Rieshofen) gehören zu dem Einzugsgebiet des Kindergartens.

Unsere Einrichtung verfügt über zwei Gruppenräume, jeweils mit einem Nebenraum im Kindergarten und einem Gruppenraum für die

unter drei-Jährigen. Das Haus ist unterteilt in einen Keller, ein Erdgeschoss (Personalküche, Personaltoilette, Garderobe, Kindertoilette, Büro, Gruppenraum mit Nebenraum, Containeranbau mit eigenem Sanitärbereich) und erstes (Flur, Kindertoilette, Gruppenraum mit Nebenraum, Materialraum) und zweites Obergeschoss (Turnzimmer, großer Materialraum).

Ein umfangreiches tägliches Bewegungsangebot steht den Kindern bei jedem Wetter zur Verfügung

(z. B. Vogelnestschaukel, Sandkasten, Spielhäuschen, Fahrzeuge, Kletterbaum, große Grünfläche).

Seit Juni 2015 befindet sich im Garten ein Kneippbecken, eine neue Steinbank und ein Sandspielturm.






Geschichte

1983                Das Schulhaus in Rieshofen wurde frei

02.08.1983       Unterzeichnung des Kindergartenvertrages zwischen der Pfarrei Walting und der Gemeinde Walting vertreten durch den Bürgermeister Matthias Schroll

01.10.1983        Eröffnung des Kindergartens mit 2 Gruppen. Name des Kindergartens: „St. Erhard“ (Kirchenpatron von Rieshofen)

06.09.1988       3. Halbtagsgruppe im Obergeschoss; Renovierung                  des Kindergartens

04.07.1993       Jubiläum „10 Jahre Kindergarten“

08.05.1994       Einweihung des „neuen“ Kindergartens

01.06.1998       Wir feiern 15 Jahre „Kindergarten St. Erhard“

12.07.2003       20 Jahre-Feier im Kindergarten Rieshofen

25.06.2005      vorläufige Zertifizierung zum Kneippkindergarten

07.10.2006       endgültige Zertifizierung zum Kneippkindergarten

27.04.2008      25 Jahr-Feier im Kindergarten mit Rodscha aus Kambodscha und Tom Palme

26.07.2009      Einweihung Spielhaus

21.07.2010       Kneippüberprüfung und Zertifizierungsverlängerung

28.04.2013       Jubiläum „30 Jahre Kindergarten“

18.03.2014       Kneippüberprüfung und Zertifizierungsverlängerung

26.06.2015       Jubiläum 10 Jahre Kneippkindergarten








Kinder

Das Betreuungsangebot besteht aus drei altersgemischten (Kinder von 2 – 6 Jahren).

Die Einrichtung hat eine Betriebsgenehmigung für insgesamt 64 Kinder und während der Schulferien zusätzlich eine Genehmigung für 6 Schulkinder.

(1.-4. Klasse)

 

Zeiten

Unser Kindergarten hat außer an Feiertagen jeweils von Montag bis Freitag geöffnet.

Folgende Zeiten können gebucht werden:

Montag:           7.00 – 15.00 Uhr

Dienstag:         7.00 – 14.00 Uhr

Mittwoch:        7.00 – 15.45 Uhr

Donnerstag:     7.00 – 14.00 Uhr

Freitag:           7.00 – 13.00 Uhr

 

Bringzeit:         7.00 – 8.45 Uhr

Abholzeit:       12.30 – 12.45 Uhr / 14.00 Uhr / 15.30 Uhr

 

Für die Kinder besteht die Möglichkeit mit dem Bus in den Kindergarten zu fahren und diesen auch wieder für den Heimweg zu nutzen.


Schließtage:

 Weihnachten:

Über Weihnachten bis Heilig drei Könige ist der Kindergarten geschlossen.

 

Fasching:

Rosenmontag und Faschingsdienstag ist der Kindergarten geschlossen.

 

Sommer:

Im August ist der Kindergarten drei Wochen geschlossen.

 

Während der übrigen Schulferien ist der Kindergarten geöffnet.

(Ferienkindergarten)

 

Personal

Bei uns arbeiten drei Erzieherinnen (davon zwei ausgebildete Gesundheitserzieherinnen), fünf pädagogische Zweitkräfte (davon eine Integrationshelferin) und eine Erzieherpraktikantin.

Außerdem gehören eine Raumpflegerin und drei Gemeindearbeiter, die auf Abruf zur Stelle sind, dazu. Auch Schnupper-, Betriebs- und FOS-Praktikanten bereichern unseren Kindergartenalltag.



Ziele für Kinder und Eltern

 

Ziele für unsere Kinder unter drei Jahren:

Ø  Die Kinder fühlen sich in der Einrichtung wohl und bauen eine vertrauensvolle Beziehung zu den pädagogischen Kräften auf.

Ø  Die unter drei-Jährigen erfahren eine Erziehung zur Selbständigkeit und selbstbewusstem Handeln.

Ø  Wir als pädagogische Kräfte sehen die Eltern als Erziehungspartner. Diese Erziehungspartnerschaft ist geprägt von Respekt und Wertschätzung.

Ø  Durch unsere Kleinkindgerechte Raumgestaltung können die Kinder ihren Alltag mit anderen Kindern erkunden und entdecken.

Ø  Gemeinsam mit allen Kindern unserer Einrichtung erleben die Kinder alle christlichen Feste des Kindergartenjahres.

 

Ziele für unsere Regelkinder:

Ø  Die Kinder sind im Kindergarten glücklich und fühlen sich in der Gemeinschaft geborgen.

Ø  Die Kinder entwickeln eine hohe Selbstständigkeit und ein gesundes Selbstbewusstsein.

Ø  Die Kinder werden mit der Kirche, ihren Werten und Grundlagen vertraut und bauen ein christliches Bewusstsein auf.

Ø  Die Kinder entwickeln ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten im sprachlichen, kognitiven, motorischen und kreativen Bereich weiter.

Ø  Die Kinder lernen, rücksichtsvoll, tolerant und hilfsbereit miteinander umzugehen und entwickeln eine demokratische Grundhaltung.

Ziele für unsere Schulkinder:

  • Die Schulkinder kommen gerne in den Kindergarten und fühlen sich wohl.
  • Die Schulkinder erleben eine sinnvolle, abwechslungsreiche Freizeitgestaltung.
  • Der Kindergarten bietet den Eltern bedarfsgerechte Öffnungszeiten während der Schulferien an.
Das Erreichen unserer Ziele weisen wir insbesondere anhand von Entwicklungsbeobachtungen, der Rückmeldung der Eltern sowie der Schule nach.





Pädagogisches Leistungsangebot

 

Unter Dreijährige und Eltern

 

Eingewöhnungsphase

Eine gelungene Eingewöhnungsphase stellt die Grundlage für alle weiteren Bildungsschritte dar. Deswegen gewöhnen wir nach dem „Münchner Modell“ ein. Die Kinder werden zu Beginn von einer pädagogischen Kraft und einem Elternteil begleitet. Erst wenn die Kinder die nötige Sicherheit zeigen, erfolgt eine kurze Trennungsphase. Diese wird im Laufe der Zeit ausgedehnt. Der Zeitraum der Eingewöhnung richtet sich nach den Bedürfnissen jedes einzelnen Kindes. Dieser Prozess wird verlässlich von allen pädagogischen Kräften eingehalten.

 

Tagesablauf

In der Kleinkindgruppe achten wir besonders auf einen klar strukturierten Tagesablauf geprägt von Ritualen und gleich bleibenden Abläufen. Dazu zählen der Morgenkreis, die gemeinsame Brotzeit mit einem entsprechendem Tischgebet, Ruhephasen mit Geschichten oder ruhiger Musik sowie ausreichend Zeit für Bewegung. Daher orientiert sich unser Tagesablauf an den Grundbedürfnissen der Kinder. Ebenso bieten wir den Kindern gezielte Angebote die wiederkehren:

 

Ø  tägliche Angebote zu den einzelnen Lernbereichen des bayerischen Erziehungs- und Bildungsplans

Ø  Turntag

Ø  Kneipptag

Ø  Draußentag

Ø  vierteljährlich Waldtag

Gemeinsam mit den Kindergartenkindern erfahren die Kleinkinder besondere Aktionen wie beispielsweise religiöse und allgemeine Feste, Gottesdienste, gemeinsames gesundes Frühstück. Dies fördert das Gemeinschaftsgefühl und schafft eine familiäre Atmosphäre innerhalb der Einrichtung.

 

Brotzeit

Die Kinder erleben bei uns durch die gemeinsame Brotzeit das Gefühl zusammen zu gehören. Sie dürfen beim Tischdecken mit Porzellangeschirr helfen und können sich mit kleinen Kannen ihre Getränke selbst einschenken. Dadurch erfahren die Kinder was Hunger, Durst und Sättigung bedeutet. Wir akzeptieren auch, dass Kinder etwas nicht essen oder probieren wollen. Essen in der Kleinkindgruppe soll Spaß machen. Ein warmes Mittagessen wird angeboten, sowie täglich frisches Obst oder Gemüse.

 

Schlafen

Da der Schlafrhythmus der Kleinkinder unterschiedlich ist, gibt es  Ruhebereiche im Gruppenraum und einen Schlafraum. Nach dem Mittagessen können die Kinder im Schlafraum, betreut durch eine pädagogische Kraft ausruhen oder schlafen. Dazu dürfen Einschlafhilfen wie Schnuller, Tücher usw. sowie ein Kuscheltier mitgebracht werden. Jedes Kind hat eine Matratze mit eigener Bettwäsche und einen festen Platz. Gleichbleibende Einschlafrituale erleichtern das Einschlafen.

 

Raumgestaltung

Räume werden bei uns so gestaltet, dass die Kinder immer wieder neues entdecken können, was sie in ihrer Entwicklung unterstützt. Dabei orientieren wir uns an den Grundbedürfnissen der Kinder. Durch die individuelle Raumgestaltung erfahren die Kinder Wohlbefinden und Geborgenheit, Sicherheit und Halt, erfahren ein Gemeinschaftsgefühl sowie Freiraum zur Bewegung. In unserer Kuschelhöhle finden die Kinder einen Raum zum Rückzug und zur Ruhe. Im Turnraum können die Kinder ihrem Bewegungsdrang nachkommen. Am Maltisch erfahren die Kinder ersten Kontakt zu Farben und können ihre Feinmotorik schulen. Angeboten werden auch altersentsprechende Tischspiele, Steckspiele, Bilderbücher mit einfachen Bildern und dicken Seiten sowie entsprechendes Konstruktionsmaterial.

Sauberkeitserziehung

Nicht nur das Training zum sauber werden ist hier wichtig, auch ein gutes Gefühl zu seinem Körper zu entwickeln spielt hier eine große Rolle. Durch spezielle Angebote wie Massagen und Kneippanwendungen erfahren die Kinder Wohlbefinden für ihren Körper. Zum Wickeln nehmen wir uns ausreichend Zeit und begleiten die Kinder Schritt für Schritt auf dem Weg zur Sauberkeit.

 

Bring- und Abholzeit

Um einen sanften Übergang zu ermöglichen nehmen wir uns für jedes Kind ausreichend Zeit. Wir begrüßen jedes Kind. Ebenso nutzen wir diese Zeit zum Austausch mit den Eltern über die Belange des Kindes.

 

 

Kindergartenkinder und Eltern

 

Sich wohlfühlen im Kindergarten

Die Erzieherinnen schaffen alle Voraussetzungen dafür, dass sich die Kinder im Haus wohlfühlen können. Sie gehen kompetent und einfühlsam mit den Kindern um, gestalten die Räumlichkeiten kindgerecht und tragen Sorge für die Gewährleistung hygienischer und sicherheitstechnischer Rahmenbedingungen.

 

Lernen in Spiel- und Erfahrungsbereichen

Einen Großteil des Tages bewegen sich die Kinder frei innerhalb der Spiel- und Lernbereiche. Sie haben Gelegenheit, sich Spielpartner, Spielorte und das Spiel selbst zu wählen. Die Erzieherinnen unterstützen die Kinder bei ihrer Wahl, stehen als Spiel- und Ansprechpartner zur Verfügung und geben – wenn nötig- Hilfestellung. Sie sorgen dafür, dass sich die Kinder sicher und geborgen fühlen. Die Raumgestaltung und die vielfältige Materialauswahl regen dabei zum Spielen und Lernen an.

Zusammenleben in der Gruppe

Im „Morgenkreis“ der Gruppe werden die Kinder von ihren Gruppenerzieherinnen begrüßt, erhalten Informationen über den Tagesablauf, singen und spielen im Gruppenverband. Außerdem werden wichtige Themen erarbeitet. Die Kinder äußern Wünsche, feiern gemeinsam Geburtstag und besprechen verschiedenste Anliegen.

Die Erzieherinnen tragen Sorge für eine angenehme Eingewöhnung ihrer Gruppenkinder. Auch die Sammlung und Auswertung aller Beobachtungsergebnisse über die Entwicklung der Kinder erfolgt durch die Gruppenerzieherin.

 

Mitmachen bei freien Angeboten und Projekten

Freie Angebote und Projekte sichern den kontinuierlichen Wissenserwerb und den Aufbau vielfältiger Kompetenzen. In unserer Arbeit unterscheiden wir dabei zwischen:

Ø  Einmaligen Tagesangeboten, die in den verschiedenen Spiel- und Lernbereichen zu den unterschiedlichsten Themen stattfinden können.

Ø  Wöchentlich wiederkehrenden Angeboten (z. B. Turnen, Kneippen, Milchtag, Erlebnistag, Magischer Obst- und Gemüseteller)

Ø  Projekte, d.h. die Erarbeitung eines Themas über einen längeren Zeitraum mit der gleichen Kindergruppe

(z.B. Zahlenland, Ernährungsmodul, Entenland, Englisch)

 

Teilnehmen an gruppenübergreifenden Aktivitäten

Gemeinsame Ausflüge, Feste, Gottesdienste und andere Aktionen, wie beispielsweise das gemeinsame Frühstück, ermöglichen den Kindern vielfältige Erfahrungen in größeren Gruppen und fördern das Zusammengehörigkeitsgefühl und die familiäre Atmosphäre innerhalb des ganzen Kindergartens.


Vertraut werden mit christlichen Werten

Im Rahmen von religiösen Angeboten und Gottesdiensten werden die Kinder mit kirchlichen und biblischen Traditionen vertraut und lernen christliche Werte kennen.

Im gemeinsamen Vorbereiten und Feiern von Festen nehmen die Kinder Anteil am Leben der Pfarrgemeinde und bauen eine persönliche Beziehung zu Gott auf.

 

Der Übergang des Kindes in die Grundschule – Die Kooperation von Eltern, Kita und Grundschule als Partner in gemeinsamer Verantwortung für das Kind

Für eine gelingende Schulvorbereitung und Übergangsbewältigung ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Eltern, Kita und Grundschule erforderlich. Die Kooperation von Kita und Grundschule besteht zu einem wesentlichen Teil aus gegenseitigen Besuchen, bei denen Erzieherinnen, Lehrkräfte und Kinder miteinander in Kontakt kommen. Die Kita arbeitet mit der Grundschule Walting zusammen. Nicht auszuschließen ist, dass einzelne Kinder später in eine andere Schule kommen. Typische Besuchssituationen sind:

  • Die Lehrkraft der Grundschule Walting besucht unseren Kindergarten, um die Partnersituation Kita näher kennen zu lernen oder in Abstimmung mit der Kita den einzuschulenden Kindern Bildungsangebote zu machen oder einen Vorkurs durchzuführen. Die Lehrkräfte kommen hierbei zwangsläufig mit allen Vorschulkindern in der Einrichtung in Kontakt.
  • Die Kinder besuchen die Grundschule Walting in Begleitung mit ihren Erzieherinnen. Alle Vorschulkinder sind daran beteiligt, wenn z.B. mit Schulklassen gemeinsame Projekte durchgeführt werden (z.B. Verkehrserziehungstraining mit dem Rad). Für Kinder, deren Einschulung ansteht, sind Schulbesuche wichtig, um den neuen Lebensraum Schule und die neuen Bezugspersonen frühzeitig kennen zu lernen. In Absprache mit der Schule besteht die Möglichkeit, einen Vorkurs durchführen oder Erzieherinnen die Kinder bei Aktionen im Rahmen der Schuleinschreibung begleiten. (z.B. Einschreibungstag, Schnuppertag, Schul- bzw. Unterrichtsspiel).
  • Erzieherinnen besuchen die Grundschule, um die Partnerinstitution Grundschule näher kennen zu lernen bzw. um sich über die Kinder auszutauschen. Dieser Austausch gibt eine wichtige Rückmeldung an das pädagogische Personal.

 

Eine intensive Schulvorbereitung und damit Fachgespräche, in denen sich Kita und Grundschule über einzelne Kinder namentlich und vertieft austauschen, finden in der Regel erst im letzten Jahr vor der Einschulung statt. Zu dessen Beginn werden alle Eltern auf dem Einschulungselternabend und im Einzelgespräch um ihre Einwilligung ersucht, solche Fachgespräche bei Bedarf und in Absprache mit den Eltern führen zu dürfen. Bei Kindern, die an einem Vorkurs teilnehmen, erfolgt das Einwilligungsverfahren in der Regel bereits im Jahr davor. An einem „Vorkurs Deutsch lernen vor Schulbeginn“ nehmen jene Kinder mit und ohne Migrationshintergrund teil, die einer gezielten Begleitung und Unterstützung bei ihren sprachlichen Bildungs- und Entwicklungsprozessen bedürfen. Die Kursteilnahme verbessert Startchancen der Kinder in der Schule. Dem Vorkurs geht eine Erhebung des Sprachstandes des Kindes in der ersten Hälfte des vorletzten Kindergartenjahrs voraus. Er beträgt 240 Stunden, die Kindergarten und Grundschule je zur Hälfte erbringen. Der Kindergartenanteil beginnt in der zweiten Hälfte des vorletzten Kindergartenjahres mit 40 Stunden und setzt sich im letzten Jahr mit 80 Stunden fort. Die Schule erbringt im letzten Kindergartenjahr 120 Stunden Vorkurs. Im letzten Jahr beginnt zugleich die Begleitung des Kindes, aber auch der Eltern beim Übergang in die Schule.

Betreuung von Schulkindern

Seit 1. September 2011 haben wir eine neue Betriebsgenehmigung erhalten, die uns berechtigt, außerdem bis zu sechs Schulkinder in den Ferienzeiten aufzunehmen. Diese Schulkinder, die einen großen Teil ihrer Schulferien im Kindergarten verbringen, wollen Ferien machen, indem sie faulenzen oder Aktivitäten entwickeln, die nichts mit dem Schulalltag zu tun haben. Bei uns in der Einrichtung zeigt sich dies insbesondere durch bevorzugte Regel- und Bewegungsspiele in der Turnhalle. Außerdem haben unsere Schulkinder die Möglichkeit mit den anwesenden Kindergartenkindern in den Gruppenräumen, Nebenräumen und im Garten zu spielen: spezielle Angebote (anspruchsvollere Bastel-, Ton- und Werkarbeiten) wahrzunehmen oder sich am vorhandenen Computer zu beschäftigen. Wir bieten auch Ausflüge (z.B. zur Kneippanlage nach Isenbrunn, nach Eichstätt…) oder die Beteiligung an Kneippanwendungen (Tau- und Schneelaufen, Wechselfußbad, Armbad…) an.

Gerne ziehen sich unsere Schulkinder auch in den vorhandenen „Lesebereich“ zurück, schmökern für sich selbst oder lesen den Kindergartenkindern vor. Unsere Schulkinder benötigen uns als „Anlaufstelle“, wollen uns aber nicht ständig um sich herumhaben.

Deshalb schlüpfen wir zunehmend in die Rolle der begleitenden Partnerin und, falls es gewünscht wird, in die Rolle der „Zuhörerin“.





Quer durch den Tag

 

·         Bring- und Abholzeit

·         Morgenkreis

·         Brotzeit

·         Freies Spiel

·         Waldtag/Waldwoche

·         Milchtag

·         Erlebnistag

·         Buchungsangebote: Englisch, Kreativwerkstatt, Märchen, Musik und Tanz, Riesentag, Entenland

·         Hausgemeinsame Aktivitäten: Feste, Gottesdienst, Ausflüge

·         Kneipptag

·         Gezielte Angebote: Bilderbuch, Bewegungsstunde, künstlerisches Gestalten….

 

 

 

 

 Vernetzung mit anderen Institutionen

 

·         Pfarrgemeinde

·         Grundschule

·         Caritasverband

·         Logopäden

·         Gesundheitsamt

·         Politische Gemeinde

·         Andere Kindergärten

·         Jugendamt

·         Mobiler Fachdienst

·         Ergotherapeuten

·         Kneipp-Bund

·         Frühförderstelle

·         Referat Kindertagesstätte

·         Fachschulen

·         Kooperationspartner Kneipp-Verein-Ingolstadt




Impressum

 

 Herausgeber:                         Kath. Kneipp-Kindergarten

                                               St. Erhard

                                               Dorfstr. 11

                                               85137 Rieshofen

                                               Tel.: 08426/772

                                               rieshofen@kita.bistum-eichstaett.de

 

 Konzepterarbeitung:              Team des Kath. Kneipp-Kindergartens

                                               St. Erhard

  

Stand:                                     September 2016

 

 Träger:                                  Kath. Pfarramt St. Johannes

                                               Rapperszeller Weg 2

                                               85137 Walting

                                               Tel.: 08426/98183

                                                St.johannes.walting@bistum-eichstaett.de